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Sheep the Limit: Das Leben auf der Alp


Zaun stellen mit den Älplern/Schafbesitzern

Der Zaun. Ein leidiges Thema. Alle wollen ihn, aber keiner will ihn aufstellen. Ich kann fragen wen ich will, niemand will die Verantwortung übernehmen und seine Hilfe definitiv zusagen. Jeder verweist mich an einen anderen.

Nebel

0815 Uhr: Gestern Abend gab es hier oben ein Gewitter mit Hagel. Die Körner waren so gross wie Erbsen. Dann ist der Nebel vom Tal hochgezogen - und der Nebel ist heute Morgen immer noch da. Eigentlich bedeutete das: Ausschlafen!
Aber um 8 Uhr kam Walti und arbeitete weiter. Das macht zu viel Lärm. Ich entscheide mich für einen Einkauf in Altdorf.

Das Hirtenleben

Heute geht’s in Sulztal. Die Sonne scheint und Gewitter soll es erst am Abend geben. Sina, Nazca, Ocean und ich fahren los. Mit Subi zur Bergstation Sittlisalp, von dort runter zur Talstation. In den Honda einsteigen und nach Spirigen, zwei Mutschli einkaufen und zur Talstation «Witterschwanden-Eggenbergli».

Vorsicht: Stein!

Heute waren Nazca und ich wie bereits gestern unterwegs, um die Schafe hochtreiben. Der Schaf-Zaun steht noch nicht - und die Älpler sehen es nicht gerne, wenn die Schafe auf der zukünftigen Kuhweide grasen. Es sind wieder die gleichen Schafe wie gestern, die nicht oben bleiben wollen. Heute will ich sie noch weiter hochtreiben. Dort gibt es viel mehr Gras und es ist nicht so steil. Ich hoffe, sie bleiben dann dort.

Besuch im Sulztal

Reto und ich treffen uns um 11.30 Uhr bei Marie und Felix. Gemeinsam wandern wir heute ins Sulztal.

Schaf-Aufzug

Mami, Reto und ich fahren mit der Seilbahn ins Tal. Heute werden die Schafbesitzer ihre Schafe auf die Sittlisalp treiben. Das wollen wir nicht verpassen.

Ocean allein auf der Alp

Sina, Nazca, Ocean und ich machen uns nun definitiv auf den Weg zu unserem neuen zu Hause. Das Wetter ist wunderbar und ich freue mich auf ein paar ruhige Stunden auf der Alp.

Schon beim Hinfahren höre ich eine Bohrmaschine. Der Eingang zur Hütte ist mit Werkzeugkisten und einem Generator versperrt. Walti, der Schreiner, ist fleissig am arbeiten. Ich komme nur mit Müh und Not in die Hütte hinein.

Nazca und die Schafe

Nazca und ich fahren heute ins Brunnital. Mal sehen wie die Schafe auf Nazca reagieren. Reto hat frei und hütet Sina und Ocean.

Eingangs Tal parkiere ich mein Auto bei den Holzstapeln. Nazca ausladen und erst mal etwas spazieren. Es ist wichtig, dass Nazca aufgewärmt ist, so ist die Verletzungsgefahr nicht so hoch. Das Gelände ist hier flach, es hat viele grosse Steine und kleine Tannen. Die Schafe grasen friedlich in kleinen Gruppen.

Zügeln mit Subi

Heute habe ich alles, was die Hirtin auf der Alp braucht, in den Subi verladen. Subi und ich fahren los. Reto wird eine Stunde später nachkommen, mit den Hunden und allem was Hund auf der Alp braucht.

Der Tag danach - Äckegstabi

Heute fühle ich mich noch älter. Ab 30 sollte man nicht mehr mit offenem Fenster Auto fahren. Ich habe wie man auf Bärndeutsch sagt: Äckegstabi = Nackenstarre. Zum Glück steht die Alp-Apotheke bereits griffbereit vor der Tür. Die Salbe für mein Wehwechen nochmals auspacken und schon fühle ich mich etwas besser. Subi lass ich heute aber stehen, die Extra-Tour verschieben wir auf morgen.