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Ohne Hilfe geht es nicht


VonGaby Oswald- Geschrieben am01 August 2008

Seit Wochen gibt es einen Bock, der mir das Leben schwer macht. Ich weiss, dass er hinkt, aber die zwei Versuche, ihn auf der Spitze zu fangen, sind gescheitert. Er ist - wie bereits beschrieben - immer noch sehr agil  unterwegs.

Am Dienstag habe ich ihn gesehen, habe aber nicht versucht, ihn einzufangen sondern im nur viel Salz gegeben. Ohne Hilfe kriege ich ihn nicht. Wenn ich ihn nur schon anschaue, macht er sich schon davon!

Zum Glück gibt es Felix, der mit heute zur Hilfe kommt, wie schon so oft. Mein Hauptziel heute: Endlich diesen Bock einfangen.

Also los! Wo er am Dienstag war, ist er heute nicht mehr. Wir gehen weiter und entdecken ihn zusammen mit einer Gruppe anderer Schafe. Er steht auf und macht sich davon. Der weiss genau, dass ich ihn fangen möchte, denke ich. Felix ist sich sicher, dass wir ihn oben beim See erwischen werden. Also wandern wir weiter. Oben angekommen begrüssen uns die Schafe «määhhhend». Die Aktion «Fang-den-Bock» nimmt ihren Anfang.


Ich verteile das Salz.


Sofort bin ich von Schafen umringt.


Nur nicht vom Bock. Der traut der Sache mit dem Salz nicht.


Felix holt Salz-Nachschub. Den Bock lässt's kalt. 


Wir ändern die Taktik und wieder beginnt die Jagd nach dem Bock. Alle helfen mit, aber er hat den Pfeffer ja bereits gerochen. Schnell weg hier ist seine Devise, dem ist es egal, dass er eigentlich ein Herdentier wäre.


Jetzt muss Nazca ran, denn der Bock ist schneller als wir.


Hier geht es nicht weiter. Zum Glück haben wir Nazca, sonst wäre der Bock bereits wieder hinter dem nächsten Berg verschwunden.

 
Wenn es nicht mehr vorwärts geht ändert Bock die Richtung. «Bloss weg hier!»


Wer ist schneller? Hund oder Bock?


Nazca hat ihn überholt, bremst ihn und ich versuche ihn von hinten zu fassen mit dem Gedanken, dass der mich endlos viele Meter mitschleifen könnte.

 
Nazca stoppt ihn nun zum fünften Mal. Es reicht ihr: «Bock, bleib endlich stehen oder geh zu Gaby und Felix!»


Der Bock dreht sich um und kommt auf uns zu.


Felix packt zu und ich eile ihm zur Hilfe. Jetzt bloss nicht loslassen!


Tagesziel erreicht! Mit vereinten Kräften legen wir das 100-Kilo-Tier auf den Boden und behandeln seine Klaue.

endlich erwischt! wau, das ist ja ein "Riesiges Tier"
das habt ihr und nazca super gemacht, die bilder sind fantastisch
hoffe die klauenpflege hat dem bock geholfen, nicht das ihr ihn noch
mal einzeln einfangen müsst!

liebe grüsse

simone

WAS gibt es schlimmeres als ein bock, der bockt?
WAS ist schlimmer als 100 kilo bock?
WAS bringt auch einen gestandenen border collie an den rand der verzweiflung?
WAS könnte man reiten wärs kein WAS?

super gaby, weiter so. ich bewundere dein engagement.

grüässli usem underland
astrid

Super diese Bilderstrecke! Tolle Fotos vom Kampf. Der Bock hat ja wirklich wahnsinnig gebockt! Aber Nazca hat ihm den Meister gezeigt.
Freue mich auf den Besuch bei euch!
Gruess
Flurin