Die Schafe kommen zurück ins untere Sulztal

Wir, Reto, Mirjam und ich, fahren heute ins untere Sulztal. Seitdem es geschneit hat sind etwa 60 Schafe aus dem oberen Sulztal ins untere Sulztal hinunter gekommen. Die Schafe haben ihre eigene innere Uhr. Sie wissen, dass die Zeit auf der Alp bald vorbei ist. Sie riechen den Schnee und kommen dahin, wo sie noch nicht eingeschneit werden. Heute wollen wir nachsehen wie es ihnen geht und sie, falls nötig, behandeln.

Kuhfladen-Fallen auf dem Weg zum Geschäft

Wie schon so oft habe ich mich auf den Weg zu Nachbars Haus begeben, um dort die Toilette zu benutzen. Ja, für das grosse Geschäft! Das andere erledige ich stehend hinter der eigenen Hütte, weil die fünfzig Meter zum richtigen WC mühselig und schlammig sind, vor allem im Dunkeln. Seit einigen Tagen kommen gefährliche Fallen in Form von Kuhfladen dazu. In so einen bin ich gestern hineingetrampelt und dabei hat es mich fast überschlagen. Zum Glück bin ich mit dem Kopf nicht auf einem der vielen Steine gelandet, die die Wiese zieren.

Rollentausch: Ich als Älplerin

Täglich sehe ich wie die neun Älpler ihre Kühe in den Stall treiben. Später am Abend fahren sie die Milch in die Käserei. Was passiert in der Zwischenzeit im Stall?

Ich will es wissen! Nazca und ich treiben heute Abend die Kühe in den Stall von Älpler Hanspeter. Nazca macht das sehr gut. Wenn aber eine Kuh mit Hörnern auf sie loslaufen will, stehe ich ihr zur Unterstützung bereit. Die Kühe sind nicht gewohnt an Hunde.

Besuch vom Radio

DRS 1 war zu Besuch bei der Hirtin auf der Sittlisalp. Der Beitrag wurde am Mittwoch 20. August in der Sendung "Siesta" von 14 bis 15 Uhr gesendet.

Die ganze Sendung gibt es zum Nachhören jetzt hier zum Herunterladen.

Marlene und ich suchen die vermissten Schafe

Wie verabredet fahre ich mit dem 8-Uhr-Bähnli von Schattdorf auf die Haldi. Walti nimmt mich oben in Empfang und wir fahren gemeinsam zu seinem Haus. Walti kann leider nicht mitkommen, da er einem Bauern versprochen hat, Silo-Ballen zu machen. So mache ich mich mit seiner Frau Marlene auf den Weg. Wir fahren mit dem Auto ins Oberfeld. Von dort geht es zu Fuss Richtung Bälmeten.

Zehn vermisste Schafe! Ist der Wolf hier?

Gestern Abend hat mich ein aufgebrachter Schafbesitzer angerufen. Am Montagmorgen seien elf Schafe in Panik nach Hause gelaufen. Bis zu seinem Stall. Die Tiere wirkten verängstigt und seien sehr anhänglich gewesen. Erschreckend sei, dass eine Aue mit nur einem Lamm beim Stall angekommen sei- dabei habe sie eigentlich Drillinge. Die anderen zwei Lämmer fehlten. Er erklärte mir, dass seine Schafe in den letzten Jahren immer in einer Gruppe zusammen blieben. Es müsse etwas schreckliches passiert sein. Er vermute, dass die restlichen zehn Schafe tot seien.

Hinkende Schafe

Wie an so vielen Orten in der Schweiz verbreiten sich auch im Kanton Uri Gerüchte. Aus wenigen hinkenden Schafen werden ganze Herden von lahmen Schafen. Ab sofort müssten jetzt alle meine Schafe lahmen. Weiter haben hinkende Schafe nach Ansicht von Wanderern Klauenfäule, weil das der einzige Grund sein kann, dass ein Schaf lahm geht.

Fröhliches Lämmli

Inspiriert vom grossen Schafrennen und der Lamm-Geschichte der Hirtin hat Urs Simmen ein Video eingeschickt eines herzigen Lämmlis, das auf einer Wiese rumtollt - ganz ähnlich wie die drei Kälber vor der Hütte der Hirtin. Ich werde bei Gelegenheit einen kurzen Film davon machen. Urs, vielen Dank für dein Lämmli-Video!

Ohne Hilfe geht es nicht

Seit Wochen gibt es einen Bock, der mir das Leben schwer macht. Ich weiss, dass er hinkt, aber die zwei Versuche, ihn auf der Spitze zu fangen, sind gescheitert. Er ist - wie bereits beschrieben - immer noch sehr agil  unterwegs.

Am Dienstag habe ich ihn gesehen, habe aber nicht versucht, ihn einzufangen sondern im nur viel Salz gegeben. Ohne Hilfe kriege ich ihn nicht. Wenn ich ihn nur schon anschaue, macht er sich schon davon!

Zum Glück gibt es Felix, der mit heute zur Hilfe kommt, wie schon so oft. Mein Hauptziel heute: Endlich diesen Bock einfangen.